Küstengang diskutiert Herausforderungen der Offshore-Windenergie

Küstengang_2015-12-01Die SPD-Küstengang arbeitet daran, die Kosten der Offshore-Windenergie weiter zu senken. „Wir sind von den Potenzialen der Offshore-Branche überzeugt und sehr daran interessiert gemeinsam Strategien zu entwickeln, um diese Technologien noch weiter voran zu bringen“, kommentiert Johann Saathoff.

In der letzten Sitzung der SPD-Küstengang waren Vertreter der Offshore-Windenergie-Branche zu Gast. Die Offshore-Windindustrie-Allianz (OWIA), die Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie e. V. und die Stiftung Offshore-Windenergie haben über aktuelle Entwicklungen der Branche und den Stand des Ausbaus berichtet. Schwerpunktmäßig wurde dabei über das geplante Ausschreibungsmodell gesprochen. Dazu hat das BMWi Ende November ein Eckpunktepapier vorgestellt.

Von besonderer Bedeutung im weiteren Prozess ist die Frage, wie das zentrale Modell im Einzelnen ausgestaltet werden wird. Dabei geht es unter anderem um die Gewährleistung eines kontinuierlichen Ausbaupfades und um die Sicherung der Akteursvielfalt. Unter anderem wurden dazu die Fragen diskutiert, ob ein jährlicher Zubauwert von 800 MW zielführend sei und wie lange eine sinnvolle Übergangszeit zwischen den Modellen dauern könnte.

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