Nationales Hafenkonzept 2015 – SPD-Küstengang fordert „gute Ausbildung und Beschäftigung“

Gemeinsam mit Vertretern der Arbeitnehmer, der Wirtschaft und des Bundesverkehrsministeriums diskutierte die SPD-Küstengang über die Herausforderungen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen im Nationalen Hafenkonzept für die See- und Binnenhäfen 2015.

Nationales Hafenkonzept 2015 - Küstengang

v.l.n.r.: Thomas Mendrzik, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Häfen ver.di und Betriebsratsvorsitzender des Container Terminals Altenwerder der HHLA AG; Metin Hakverdi, MdB; Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.; Dr. Birgit Malecha-Nissen, MdB, Torben Seebold, Bundesfachgruppenleiter Häfen ver.di; Uwe Schmidt, Mitglied des Bremischen Bürgerschaft, SPD, Betriebsratsvorsitzender im Gesamthafenbetrieb Bremerhaven

Sowohl die Arbeitnehmervertreter von ver.di als auch der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe sehen im Nationalen Hafenkonzept 2015 die richtigen Akzente gesetzt und forderten eine zügige Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Als größte Herausforderungen in der Hafenpolitik wurden der Ausbau der Hafeninfrastrukturen, der verschärfte internationale Hafenwettbewerb, die Automatisierung des Hafenumschlags und der demografische Wandel definiert. Durch die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung werden zukünftig neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Arbeitskräfte entstehen. Gleichzeitig werden bestehende „manuelle“ Aufgabenbereiche wegfallen. Deshalb fordert ver.di die Schaffung einer arbeitsmarktpolitischen Agenda zum Schutz und Fortentwicklung der Beschäftigung in den deutschen Seehäfen als weiteren Fokus des Nationalen Hafenkonzeptes.

„Ich unterstütze die Forderungen von ver.di. Bei der Umsetzung der Maßnahmen des Nationalen Hafenkonzepts 2015 müssen die bereits von der Steuerungsgruppe priorisierten Handlungsfelder um den Bereich „gute Ausbildung und Beschäftigung“ ergänzt werden. Dadurch wollen wir sicherstellen, dass die geplanten Maßnahmen umgesetzt und auch für die Zukunft gute Arbeit und Ausbildung gesichert werden“ sagte die Lotsin der Küstengang, Dr. Birgit Malecha-Nissen

Das Nationale Hafenkonzept 2015 wurde von allen Beteiligten gelobt. Die Teilnehmer stellten fest, dass die im Konzept vorgestellten Maßnahmen grundsätzlich gute Voraussetzungen zur Stärkung des Seehafenstandortes Deutschland anbieten und schnellst möglich umgesetzt werden sollen. Die Umsetzung des Nationalen Hafenkonzepts 2015 wird durch eine Steuerungsgruppe im Bundesverkehrsministerium koordiniert und begleitet. Die Steuerungsgruppe wird vom zuständigen Staatssekretär geleitet und mit Vertretern der Länder und wichtigsten Verbänden und Gewerkschaften besetzt.

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